www.kirchenkreis-steglitz.de: Newsmeldungen https://www.kirchenkreis-steglitz.de/ Newsmeldungen de www.kirchenkreis-steglitz.de: Newsmeldungen https://www.kirchenkreis-steglitz.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.kirchenkreis-steglitz.de/ 18 16 Newsmeldungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Mon, 26 Apr 2021 10:32:08 +0200 Nicht wenige sterben völlig allein https://www.kirchenkreis-steglitz.de//news-detail.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=13808&cHash=d535b949cb4b2223f8d2dc6174bea6ff Am Donnerstag, dem 29. April 2021 ab 10 Uhr findet in der Kapelle des Friedhofs Steglitz, Bergstraße 38, 12169 Berlin eine Gedenkfeier für einsam Verstorbene im Bezirk Steglitz-Zehlendorf statt. Sie wird im Anschluss über die Social-Media-Kanäle des Bezirksamtes übertragen. Das Gedenken folgt dem Beschlusses der Bezirksverordnetenversammlung vom 17.03.2021 eine Trauerfeier für einsam Verstorbene durchzuführen.

Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski und Bezirksstadträtin Carolina Böhm nehmen von bezirklicher Seite teil und verlesen die Namen einsam verstorbener Menschen.
Die evangelische Kirche wird durch Sabine Hafener, Geschäftsführende des Diakonischen Werks und Superintendent Dr. Johannes Krug repräsentiert, die katholische Kirche durch Pfarrer Dr. Andrej Nicolai Desczyk. Ebenfalls hat Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama seine Teilnahme bestätigt.

Die Feier richtet sich an Angehörige und Freunde der Verstorbenen sowie anteilnehmende Bürgerinnen und Bürger. Es werden die Namen derjenigen verlesen, die von Oktober 2019 bis Ende März dieses Jahres völlig allein verstorben sind. Für diese Verstorbenen konnten entweder keine Angehörigen ermittelt werden konnten oder diese haben die Übernahme der Beisetzung abgelehnt. Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski und Bezirksstadträtin Carolina Böhm nehmen von bezirklicher Seite teil und verlesen die Namen einsam verstorbener Bürgerinnen und Bürger.

Die evangelische Kirche wird durch Sabine Hafener, Geschäftsführende des Diakonischen Werks und Superintendent Dr. Johannes Krug repräsentiert, die katholische Kirche durch Pfarrer Dr. Andrej Nicolai Desczyk. Ebenfalls hat Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama seine Teilnahme bestätigt.

Die Feier richtet sich an Angehörige und Freunde der Verstorbenen sowie anteilnehmende Bürgerinnen und Bürger. Es werden die Namen derjenigen verlesen, die von Oktober 2019 bis Ende März dieses Jahres völlig allein verstorben sind. Für diese Verstorbenen konnten entweder keine Angehörigen ermittelt werden konnten oder diese haben die Übernahme der Beisetzung abgelehnt. Die Feier ist nicht konfessionell
gebunden.

„Wir wollen mit dieser Gedenkfeier ein Gespräch über die Menschen führen, die keine Begleitung in ihren letzten Stunden, vielleicht Jahren hatten, und wir wollen es gemeinsam mit vielen anderen tun. Es ist wichtig und notwendig, diese Verstorbenen mit einer Gedenkfeier – wenn auch in diesem Jahr nur virtuell- in das öffentliche Bewusstsein zu rücken,“ so die Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski.

Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen ist eine aktive Teilnahme am 29. April 2021 leider nicht möglich. Die Trauerfeier wird anschließend auf den Social-Media-Kanälen des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf für die Öffentlichkeit übertragen.

„Wir wollen mit dieser Gedenkfeier ein Gespräch über die Menschen führen, die keine Begleitung in ihren letzten Stunden, vielleicht Jahren hatten, und wir wollen es gemeinsam mit vielen anderen tun. Es ist wichtig und notwendig, diese Verstorbenen mit einer Gedenkfeier – wenn auch in diesem Jahr nur virtuell- in das öffentliche Bewusstsein zu rücken,“ so die Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski.

Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen ist eine aktive Teilnahme am 29. April 2021 leider nicht möglich. Die Trauerfeier wird anschließend auf den Social-Media-Kanälen des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf für die Öffentlichkeit übertragen.

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Meldungen Mon, 26 Apr 2021 10:32:08 +0200
Einführung Sellin-Reschke https://www.kirchenkreis-steglitz.de//news-detail.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=13739&cHash=1654ad801e20b5042185130c534bcd54 Test Mon, 19 Apr 2021 09:48:51 +0200 „Lasst uns eine mutige Kirche in der Tradition von Worms sein“ http://https://www.ekbo.de/themen/detail/nachricht/lasst-uns-eine-mutige-kirche-in-der-tradition-von-worms-sein.html Meldungen Fri, 16 Apr 2021 12:15:29 +0200 Max Diestel: Superintendent im Spannungsfeld von Bekennender Kirche und Amtskirche https://www.kirchenkreis-steglitz.de//news-detail.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=13695&cHash=2995a2807d1c31bc040fe91731fdf7f8 Der Verein für Berlin-Brandenburgische Kirchengeschichte bietet am Donnerstag, 6. Mai um 18 Uhr gemeinsam mit der Paulus-Kirchengemeinde und dem Kirchenkreis Steglitz eine Online-Veranstaltung zu Max Diestel an. Referent ist Dekan i.R. Martin Ost.

Von 1925 bis 1948 war Max Diestel Superintendent des Kirchenkreises Kölln-Land I (heute: Steglitz, Teltow-Zehlendorf und Wilmersdorf), des größten in der Altpreußischen Union. Nach 1933 sah das Regime in ihm einen Hort der Opposition, Max Diestel galt als „Feind des Nationalsozialismus“, der alles und alle deckte. Man wollte ihn loswerden, riet ihm den Ruhestand an, um Disziplinarmaßnahmen gegen ihn zu vermeiden, aber Diestel blieb, überstand zwei Suspendierungen, mehrere angeratene und eine schon beschlossene Ruhestandsversetzung und verhinderte so, dass ein regimetreuer Kollege den Opponierenden im Kirchenkreis das Leben schwer machen konnte. Er musste ständig die Balance finden, um seine Überzeugungen als Mitglied der Bekennenden Kirche nicht zu verraten und dennoch der regimetreuen Amtskirche keinen Grund zu liefern, ihn aus dem Amt zu drängen. Geprägt hat ihn der Kontakt zur Ökumene über den „Weltbund für Freundschaftsarbeit der Kirchen“, dessen Zweiter Vorsitzender er war und in den er auch Dietrich Bonhoeffer einführte.

Martin Ost war Dekan in der Bayerischen Landeskirche im Kirchenkreis Markt Einersheim und Schriftleiter des Korrespondenzblattes des bayerischen Pfarrervereins, sowie lange Zeit Schwerhörigenseelsorger für die ELKB. Er lebt mit seiner Frau im Ruhestand in Berlin-Lichterfelde und arbeitet an einem Buch über Max Diestel.

Um den Teilnahme-Link zu erhalten, senden Sie bitte eine Nachricht an das Gemeindebüro der Paulus-Kirchengemeinde: info@paulus-lichterfelde.de

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Meldungen Thu, 15 Apr 2021 11:54:27 +0200
Kita Südende sucht ab sofort Erzieherin oder Erzieher in Teilzeit (75%) http://t3://file?uid=157228 Kitas Stellenanzeigen Thu, 01 Apr 2021 11:32:53 +0200 Kita der Joh.-Seb.-Bach-Gemeinde sucht Erzieher oder Erzieherin in Teilzeit http://t3://file?uid=157074 Kitas Stellenanzeigen Wed, 31 Mar 2021 13:52:00 +0200 Achten. Begleiten. Bilden. https://www.kirchenkreis-steglitz.de//was-wir-tun/fuer-kinder/kindertagesstaetten/kita-mitarbeitende-im-video.html Kitas Wed, 31 Mar 2021 12:18:17 +0200 Frei von Sklaverei und Tod https://www.kirchenkreis-steglitz.de//news-detail.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=13494&cHash=e3c80538c913098d47b7d7b073a10fc8 Pessach – von der Sklaverei in die Freiheit!

Am Abend des 27. März 2021 feiern unsere jüdischen Glaubensgeschwister mit dem Sederabend den Beginn ihres 8-tägigen Pessachfestes. Damit erinnern sie an den aufregenden Abend, an dem die Juden in der Sklaverei ihre letzte Mahlzeit einnahmen. Nicht gemütlich, sondern draußen im Stehen, gegürtet und mit dem Wanderstab in der Hand, stärkten sie sich noch mit einem gebratenen Lamm und Brot. Den Brotteig mischten sie schnell aus Mehl und Wasser – für ein Brot aus Sauerteig fehlte die Zeit. Mit diesem Abendessen war ihre Sklaverei zu Ende. Danach ließen sie alles zurück und machten sich auf den langen Weg durch das Schilfmeer und die Wüste hin zum gelob­ten Land, das Gott ihnen verheißen hatte. In einer Wolkensäule am Tag und einer Feuersäule des Nachts zeigte Gott seinem Volk den Weg und begleitete es zusammen mit Mose die gesamten 40 Jahre hindurch.

Ostern – vom Tod zum Leben!

An dieses besondere Abendessen erinnern sich Gläubige seit Tausenden von Jahren. Auch Jesus zog mit seinen Jüngern zum Pessachfest nach Jerusalem. Am Abend vor seiner Kreuzigung saßen sie gemeinsam beim Essen. War es das Sedermahl? Unsere Evangelien überliefern es in etwas unterschiedlicher Weise. Für uns Christen ist dieses abendliche Essen mit Jesu Einsetzungsworten zu unserem Abendmahl geworden und der Tag zum Gründonners­tag. Jesu Tod am folgenden Tag und seine Auferstehung am dritten Tag sind für uns Christen die wichtigsten Feiertage – Karfreitag und Ostern, denn wir glauben, dass Jesus uns mit seinem Tod von unseren Sünden befreit hat und seine Auferstehung auch uns ein ewiges Leben schenkt.

Ungesäuertes Brot

Das Brot des christlichen Abendmahls ist meist ungesäuert in Form von Oblaten und erinnert damit an die jüdische Mazze. Wir Christen essen diese kleine Oblate nur beim Abendmahl – für unsere jüdischen Geschwister aber ist die Mazze ihr Brot während des gesamten Pessachfestes. Die Satire des jüdischen Schriftstellers Ephraim Kishon „Mit Mazzes versehen“ erzählt davon humorvoll.

Seder

Der jüdische Sederabend hat eine Fülle von Ritualen, durch die sich die Feiernden an das wichtigste Ereignis der jüdi­schen Geschichte erinnern und es auch ihren Kindern weitergeben. „Warum unterscheidet sich diese Nacht von allen anderen Nächsten?“ - Mit dieser ersten von sechs einstudierten Fragen auf Hebräisch überrascht das jüngste Kind seine Familie. Es wird erzählt, vorgelesen, miteinander gegessen und gesungen. Der Tisch ist festlich gedeckt mit Weinkelchen und dem Sederteller:

In seinen Vertiefungen liegen Speisen, die die Geschichte schmecken lassen: ein Knochen erinnert daran, dass seit der Zerstörung des Tempels keine Tiere mehr geopfert wurden, und ein gekochtes Ei an frühere Festopfer im Tempel.

Bittere Kräuter erinnern an das Sklavenleben in Ägypten und werden vor dem Essen in salziges „Tränenwasser“ getunkt. Und Charosset, ein leckeres süßes Mus, steht mit seiner Farbe und Konsistenz für die Ziegel, die die Juden in der Sklaverei herstellen mussten.

Nicht alle Sederteller sind gleich bestückt. Fällt Ihnen bei diesem etwas auf?

Das Ei fehlt, und der Knochen ist eine "Attrappe", aus Wurzelgemüse gemacht. Warum? Weil die Familie, die uns diesen Sederteller fotografiert hat, vegan lebt!

Sind Sie neugierig geworden, wie das Charosset, die „süßen Ziegel“ auf dem Sederteller (auf dem Foto unten) schmecken? Hier sind die Zutaten, die Sie einfach nur miteinander vermischen:

500 g Datteln, entkernt und kleingeschnitten, ein halbes Glas Rotwein, eine Tasse gemahlene Mandeln, eine Tasse gehackte Nüsse, ein gestrichener Teelöffel Zimt, 2 Esslöffel Sesam, 1/4 Tasse Dattelsirup und ein großer geschälter und geriebener Apfel gutes Gelingen und guten Appetit!

Psalmen

Gesungen wird auch, auch das „Hallel“ – das Lob Gottes mit den Psalmen 113-118. Die Psalmen sind dazu vielfältig vertont und interpretiert, so z.B. der 115. Psalm von dem jüdisch-israelischen Trio "Tal Aviv": https://youtu.be/VKsrWk3lNzU - die Musik macht den Psalmtext sehr lebendig, und verstehen können wir zumindest "Halleluja" und "Adonai"= Gott!

Eine weitere Gemeinsamkeit zu unserem christlichen Osterfest finden wir hier: an den Ostertagen wird in unseren Gottesdiensten Psalm 118 gebetet, und sein Vers 24 ist außerdem in den Halleluja-Vers unserer Osterliturgie eingebunden (Luther-Übersetzung 2017):

„Dies ist der Tag, den der HERR macht; lasset uns freuen und fröhlich an ihm sein!“

Lobt Gott!                                                                      

Halleluja!

הללו יה


Christiane Kehl

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Meldungen Migration-Integration beziehungsweise Tue, 30 Mar 2021 14:04:00 +0200
Gottesdienste feiern, wie es verantwortbar möglich ist https://www.kirchenkreis-steglitz.de//news-detail.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=13456&cHash=dcde2f4953f53abfed3592a79b02e266 Nach der Veröffentlichung der landeskirchlichen Empfehlung zur Gestaltung der Gottesdienste in der Karwoche und zu Ostern wandte sich Superintendent Thomas Seibt an die Steglitzer Kirchengemeinden:

„Wir haben die Erfahrung gemacht, dass digital basierte Gottesdienste, Gottesdienste im Freien und offene Kirchen, die zur Einkehr einladen, kein Notbehelf sind, sondern in eigenständiger Weise zum Hören, Beten und Feiern führen.“ Die vielfältigen Gottesdienst-Formen seien daher ein großer Reichtum, sagte er.

Die Gottesdienste in der kommenden Karwoche und zu Ostern müssten in Formen gefeiert werden, die verantwortlich auf die Entwicklung der Pandemie reagieren. Die jeweils angemessene Lösung könne nur vor Ort gefunden werden. Dies könne sowohl ein mit Hygienekonzept gesicherter Gottesdienst in der Kirche sein, als auch ein Openair- oder ein digitaler Gottesdienst. Wichtig sei, das Pandemie-Geschehen im Blick zu behalten und gegebenenfalls flexibel darauf zu reagieren.

Thomas Seibt erklärte, dass er für Beratungen zur Verfügung stünde. Die Entscheidungen der Steglitzer Kirchengemeinden würden in jedem Fall von ihm und dem Kirchenkreis unterstützt und mitgetragen.

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Ostern Fri, 26 Mar 2021 11:35:05 +0100
"Wir sind Ostern präsent" http://https://www.ekbo.de/service/pressemeldungen/detail/nachricht/wir-sind-ostern-praesent-ostergottesdienste-verantwortungsvoll-feiern.html EKBO Fri, 26 Mar 2021 09:47:11 +0100