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Gesundheitstag für Mitarbeitende der Steglitzer Kitas

Am Montag, 18. April 2016 nahmen die 220 Mitarbeitenden der evangelischen Kindertagesstätten in Steglitz an einem Gesundheitstag im Lichterfelder Paulus-Zentrum teil. Dabei wurde die Situation am Arbeitsplatz ebenso unter die Lupe genommen, wie das eigene Verhalten in Bezug auf Gesundheit.

Seit längerem sind Kitas mit der Kehrseite des Themas Gesundheit konfrontiert: Hoher Krankenstand aufgrund von Personalmangel und erhöhten Arbeitsanforderungen erschwert die Arbeit in den Kindertagesstätten. Zeit also, sich intensiver um das bestehende Personal zu kümmern. „Als wir uns mit altersgerechter Arbeitsgestaltung befassten, wurde uns  klar, dass wir bereits eine Menge für unsere Mitarbeitenden tun“, sagt Christel Michaelis, kreiskirchliche Beraterin der evangelischen Kitas in Steglitz. Bereits bestehende umfangreiche Maßnahmen bei Qualifikation, Organisation und Motivation beträfen die Gesundheit ebenso, wie solche für Lärmschutz, gesunde Stühle und Ernährung. Dennoch gäbe es noch viel zu tun, ergänzt sie.

Unter ihrer Federführung in Zusammenarbeit mit den Kita-Leitungen ist daher das Konzept für den Gesundheitstag entstanden. Zwei Aspekte standen bei der Veranstaltung im Vordergrund: Eine Bewertung der Situation am Arbeitsplatz und die Stärkung der eigenen Verantwortung im Blick auf die Gesundheit. So wurden die Steglitzer Kita-Leitungen geschult, um mit jeweils einem „fremden“ Kita-Team die Situation am Arbeitsplatz auszuwerten und realisierbare Lösungsvorschläge zu entwickeln. Bereits jetzt werden beispielsweise Lärmschutzdecken in allen evangelischen Steglitzer Kitas eingebaut, die den Geräuschpegel hörbar senken. Unterstützt von der Kaufmännischen Krankenkasse und den Berufsgenossenschaften wurden am Nachmittag Workshops wie zum Beispiel Stimmschulung, Pausenentspannung, Zumba und ein kleiner Gesundheitscheck angeboten. „Wichtig ist, dass die Mitarbeitenden beteiligt sind und selbst Veränderungsvorschläge erarbeiten, denn sie sind die Experten für ihre Gesundheit“, sagt Christel Michaelis.

Letzte Änderung am: 21.02.2018