www.kirchenkreis-steglitz.de: Newsmeldungen https://www.kirchenkreis-steglitz.de/ Newsmeldungen de www.kirchenkreis-steglitz.de: Newsmeldungen https://www.kirchenkreis-steglitz.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.kirchenkreis-steglitz.de/ 18 16 Newsmeldungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Fri, 26 Jun 2020 13:10:53 +0200 Charmanter Botschafter http://https://www.domradio.de/themen/%C3%B6kumene/2020-06-25/charmanter-botschafter-erzbischof-koch-wuerdigt-neuen-vikarbischof-sfiatkos Meldungen Fri, 26 Jun 2020 13:10:53 +0200 Es gibt viele Arten von Verbundenheit http://https://www.ekbo.de/themen/detail/nachricht/es-gibt-viele-arten-von-verbundenheit.html Meldungen Thu, 25 Jun 2020 13:09:00 +0200 Notbetreuung in evangelischen Kindertageseinrichtungen https://www.kirchenkreis-steglitz.de//news-detail/nachricht/notbetreuung-in-evangelischen-kindertageseinrichtungen.html Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski besuchte am Freitag, den 5. Juni zwei Arbeitsbereiche der Matthäus-Kirchengemeinde, die in der Corona-Zeit mit deutlichen Mehrbelastungen umgehen müssen: die Kindertagesstätte und die Ausgabestelle von LAIB und SEELE. Sie informierte sich über den aktuellen Stand und bedankte sich für den Einsatz der Haupt- und Ehrenamtlichen.
In der Kita Oberlin führte Leiterin Silke Glückstein die Bezirksbürgermeisterin durch das Gebäude und berichtete von der Situation der Notbetreuung. Im Anschluss traf Cerstin Richter-Kotowski das LAIB und SEELE-Team der Gemeinde, das mit großem Engagement die Lebensmittelausgabe für Bedürftige per Hauslieferung weitergeführt hat. Leiter Lutz Thies stellte die derzeitige Situation vor und lud die Bezirksbürgermeisterin zu einem weiteren Besuch ein.

Notbetreuung in evangelischen Kindertageseinrichtungen

Aktuelle Situation im Kirchenkreis Steglitz
von Anna Bökenkamp, Fachberaterin für Kindertageseinrichtungen

Im Ev. Kirchenkreis Steglitz gibt es 15 Kindertagesstätten und eine Eltern-Kind-Gruppe in Trägerschaft der Kirchengemeinden. Zwei Einrichtungen sind in der Trägerschaft des Diakonischen Werkes Steglitz und Teltow-Zehlendorf. In diesen 18 Einrichtungen wird zurzeit für 1.229 Kinder der Anspruch auf Bildung, Betreuung und Erziehung verwirklicht. Ab dem 17. März wurde die Notbetreuung in vielen Kitas unseres Kirchenkreises für Kinder angeboten, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten. Aktuell setzen die Leitungsteams der Kitas alle vorhandenen Ressourcen ein, um möglichst vielen Kindern Bildungsangebote unterbreiten zu können.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Maßgaben des Senats haben viele Arbeitsbeziehungen in den Kita-Systemen auf den Prüfstein gestellt. Einige Erziehungspartnerschaften zwischen Eltern und Kita-Mitarbeitenden haben zugenommen, andere haben Risse bekommen. Auf der einen Seite bringen unterschied-liche Notlagen der Eltern verschiedene Bedarfe hervor. Andererseits können die Kitas nur mit sehr unterschiedlichen Ressourcen auf die Bedarfe der Eltern eingehen, denn der Fachkräftemangel hat sich durch die Gesundheitschutz- und besondere Hygienemaßnahmen verschärft.

Stützend fungiert in dieser Situation der Träger, der die Kommunikation mit den Eltern durch die Corona-Krise intensiviert hat. Die Zusammenarbeit und der Austausch im Arbeitskreis der Leitungen in unserem Kirchenkreis ist ein weiterer Rückhalt. Durch vorerst wöchentliche Video-Konferenzen der Leitungen konnten missverständliche Träger-schreiben und die Flut an Informationen sortiert und geklärt werden. Auch war zwischen-zeitlich der Zusammenhalt in den Teams gefährdet. Zeitgleich hat aber auch die Achtsamkeit in den Teams zugenommen. Insgesamt sind die Arbeitsbeziehungen zwischen Träger und Eltern, Eltern und Leitungen und Mitarbeitenden und Eltern gewachsen. Auch die Kinder haben in dieser Zeit durch die kleinen Gruppengrößen profitiert, da die Fachkräfte mehr Zeit hatten, auf die Bedarfe der Kinder einzugehen.

In vielen Kitas sind die Elternvertreter zu einer wichtigen Säule für das Leitungsgremium der Kita geworden. Die Solidarität in der Elternschaft und die Kommunikations- und Führungskompetenzen der Leitungsteams haben maßgeblich dazu beigetragen, dass die Vorgaben des Senats umgesetzt werden konnten. Die Geschwindigkeit von Beschlüssen vonseiten des Senats, Fachkräftemangel und arbeitsrechtliche Unklarheiten beim Einsatz des Risikopersonals, Hygienepläne und Notbetreuungskonzepte - das alles erforderte eine klare Kommunikationsfähigkeit, stabile Kooperation sowie Kreativität und schnelle Entscheidungen der Leitungsteams.

Anna Bökenkamp
FACHBERATUNG KINDERTAGESEINRICHTUNGEN
Telefon 030. 83 90 92 81 · Mobil 0159 01 98 65 54
kitaberatung@kirchenkreis-steglitz.de

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Kita Fri, 05 Jun 2020 18:36:00 +0200
Altenpflegeheimseelsorge braucht Zeit, Aufmerksamkeit und Menschen https://www.kirchenkreis-steglitz.de//was-wir-tun/seelsorge/altenpflegeheimseelsorge.html Diakonie und Seelsorge Meldungen Wed, 03 Jun 2020 12:00:10 +0200 Zuckerfest „light“ https://www.kirchenkreis-steglitz.de//news-detail/nachricht/zuckerfest-light.html Ramadan und Ramazan Bayram

Im Corona-Frühling war von dieser für Muslime wichtigen religiösen Zeit nur wenig zu spüren. Der Fastenmonat gehört zu den fünf Säulen des Islam, und das abschließende Zuckerfest ist so bedeutungsvoll wie unser christliches Weihnachtsfest. Könnten wir uns Weihnachten "in aller Stille" vorstellen? Allerhöchstens vielleicht in dem Lied "Stille Nacht, heilige Nacht".

Viele Musliminnen und Muslime haben in diesem Frühjahr den Fastenmonat Ramadan überwiegend zuhause verbracht. Ohne Arbeit und Schule, aber auch ohne die sonst so beliebten Besuche und Treffen mit Familie und Freunden beim abendlichen Fastenbrechen. Dafür aber mit mehr Zeit und Ruhe für ihr tägliches Fasten. Nicht essen und trinken ist die eine Seite davon, die Beziehung zu Allah stärken, die andere Seite: seine Herrschaft über die Welt erneut erkennen und anerkennen, ihm dankbar sein für seine Barmherzigkeit, sich in Selbstdisziplin üben und sich damit Allahs Größe unterordnen. Das sind nur einige wenige der Geheimnisse, mit denen sich Musliminnen und Muslime im Ramadan auseinandersetzen.

Nach 30 Tagen Fasten steht am Ende dieser intensiven religiösen Zeit das dreitägige Zuckerfest. Es beginnt am frühen Morgen mit einem Festgebet in der Moschee. In diesem Jahr hieß es Abstand halten, sich vorher anmelden, um einen Platz zu bekommen und – nicht zu vergessen – die Gesichtsmaske und den eigenen Gebetsteppich mitbringen!

Das anschließende Festessen in großer Familien- und Freundesrunde mit einem reichlich gedeckten Tisch sah in diesem Jahr z.B. so aus: lecker und überschaubar die Speisen für die Familie – Mutter, Vater und drei Töchter. Großeltern, Onkel, Tanten, Neffen und Nichten, Freunde – sie alle feiern bei sich zuhause.

Die Corona-bedingten Einschränkungen lassen sich bis auf Weiteres nicht ändern. Aber ändern lässt sich die Wahrnehmung der Kultur und Religion unserer Nachbarn: z.B. mit einem Geschenk zum Zuckerfest, der Nachfrage, wie die Fastenzeit im Monat Ramadan gelebt und empfunden wird oder ein Blick in den Interkulturellen Kalender, welche Religionsgemeinschaft das nächste Fest feiert. Es gibt viele Ideen und Möglichkeiten, und die Kreativität wird belohnt durch neue Perspektiven und Beziehungen. Viel Freude beim gegenseitigen Kennenlernen!

CK

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Migration-Integration Wed, 27 May 2020 11:15:14 +0200
Aus tiefsten Tiefen zu höchstem Licht https://www.kirchenkreis-steglitz.de//news-detail/nachricht/aus-tiefsten-tiefen-zu-hoechstem-licht.html Bis zum 30. Juni 2020 ist in der Johannes-Kirche Lichterfelde eine Ausstellung mit Bildern des Bühnenbildners, Regisseurs und Malers Achim Freyer zu sehen (Johanneskirchplatz 4, 12205 Berlin). Die Besichtigung ist Dienstag, Donnerstag und Sonntag von 16–18 Uhr sowie vor und nach den Gottesdiensten möglich.

Bei allem Übel, das mit diesen schweren Zeiten der Krise sich verbindet, gibt es doch auch schöne Momente, die gerade jetzt aufscheinen. Es entstehen Ideen und Aktivitäten, die vor dieser Zeit der Ausnahmesituation nicht entstanden sind. In der Einladung der Johannesgemeinde, in ihrer wunderschönen Kirche Bilder von Achim Freyer zu zeigen, sieht die Achim Freyer Stiftung einen solchen, schönen Moment – und mit großer Freude haben wir zugestimmt und Ja gesagt zu der Idee, die geographische Nachbarschaft zu einer gelebten Nachbarschaft zu machen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Achim Freyer in oder für eine Kirche arbeitet. So erstrahlt der Innenraum der Kirche am Hohenzollernplatz in Berlin seit 1991 in dem Licht, das die von Freyer neu gestalteten Seitenfenster spenden. 2016 schuf Freyer eine den gesamten Kirchenraum umfassende Installation mit skulpturalen Naturelementen in der Kunststation St. Peter in Köln. Und im Jahr 2018 zeigte er in einer temporären Ausstellung neue Bilder unter dem Titel „Licht aus Farbe“, erneut in der Kirche am Hohenzollernplatz.

Achim Freyer hat keine Berührungsängste, wenn es darum geht, seine Kunst im Zusammenklang mit einem kirchlichen Raum zu zeigen. Nun zählen Berührungsängste mit anderen Sphären zwar eh nicht zum Repertoire dieses vielseitigen Künstlers, aber es kommt hier noch ein tieferes verbindendes Element hinzu. Denn Kunst und christliche Religion folgen in ihrem innersten Kern einer gleichen Sehnsucht. Sie halten den Traum wach von einer anderen Welt. Einer Welt der Freiheit und Gerechtigkeit, einer Welt, in der das uns Bekannte wie das uns Fremde mit dem vorurteilsfreien Blick des Respekts und der Liebe angesehen wird. Eine Welt der Wärme und des Miteinanders, eine Welt des Anhörens und Ansehens des Anderen.

Unter dem Titel „Aus tiefsten Tiefen zum höchsten Licht“ hat Achim Freyer für die Ausstellung in der Johanneskirche in Berlin-Lichterfelde Bilder aus den Jahren 2017–2020 ausgewählt – einige von ihnen sind für diese Ausstellung entstanden.

Große Kunst umkreist immer die Grundkonditionen der menschlichen Existenz, Leben und Tod, Licht und Dunkel, Liebe und Einsamkeit, Hoffnung und Verzweiflung. Achim Freyer lässt mit seinen Bildern in der Johanneskirche alle Klangfarben des menschlichen Lebens anklingen. So reicht die Palette von den tiefen Tönen der Nachtseiten des Daseins wie in „November“, 2019, bis zu den lichten Schwingungen in den leuchtenden Farbflächen von „Impression“, 2019.

Die beiden großformatigen Arbeiten sind aus mehreren Einzeltafeln zusammengesetzt. Sie folgen damit einem Prinzip der künstlerischen Genese des Werkes, die Freyer seit einiger Zeit verfolgt. Der Künstler malt ein Bild über mehrere zusammengelegte Bildtafeln hinweg und reist diese danach wieder auseinander, kombiniert sie in neuer Weise und lässt so immer neue Konstellationen entstehen. Wie eine Metapher unserer gegenwärtigen Gesellschaften, die nicht mehr unisono einem harmonischen Bild, einer Idee, einer Religion folgen, sondern zusammengesetzt sind aus heterogenen Elementen, unterschiedlichen Kulturen, Ideen, Weltvorstellungen, zeichnet dieses Entstehungsprinzip der Bilder gewissermaßen die Risse unserer Gegenwart nach und verbindet sie mit der Hoffnung, dass Neues entsteht, neue Konfigurationen, in denen ehemals Fremdes zueinander findet im mannigfaltigen Bild des Diversen.

Die Ausstellung zeigt aber auch Einzelbilder, wie beispielsweise das kreisrunde „gli anni“, in dem die Zyklen der eigenen Existenz, Jahresringen gleich, in unterschiedlichen Farbigkeiten sich ineinanderfügen. Achim Freyer arbeitet in und mit seiner Malerei immer gegen das Festgefügte, das Enge, das Einengende an. Rasterhafte Strukturen, Liniengefüge, die das Dasein in Grenzen fassen, werden von rigiden Schwüngen der Malerei attackiert. In der Sprache der Malerei offenbart sich ein fundierter Freiheitsdrang, der Fesseln des Begrenzenden, Verengungen des Geistigen zu sprengen sucht.

So entstehen Lichtungen, Areale des Freien, des Unbestimmten, Terrains der Offenheit – so in „Offene Setzung“ 2020. Farbige Flächen, die frei auf der Wandfläche zu schweben beginnen – und mit ihnen die begrenzenden Lineaturen gleich mit – ein System der freien Kräfte, Ausloten des Freiraums.

Den Altarraum der Johanneskirche flankiert Achim Freyer mit zwei Fundstücken aus der Natur, die er bearbeitet hat. Zur Linken sehen wir ein hölzernes Fragment, das anmutet wie die überblendete Silhouette einer individuellen Figur, gezeichnet mit den Lineaturen der Wirklichkeit, den Tätowierungen des Daseins – „Ohne Titel (Einzelner)“, 2017. Zur Rechten überlässt Freyer ebenfalls einem gefundenen hölzernen Objekt die Diktion der Malerei. In „Du sollst Dir kein Bildnis machen“, 2017, setzt ein in der Natur gefundenes Stückchen Holz die Abstraktion eines Kruzifix in Szene und fragt nach der vielgestaltigen Offenheit unserer Vorstellungskraft.

ACHIM FREYER

Achim Freyer zählt seit Jahrzehnten zu den herausragenden Bühnenbildnern und Regisseuren unserer Zeit. An den großen Theatern Europas und an den bedeutenden Opernbühnen der Welt inszeniert er bis heute. Seine Inszenierung des „Oedipe“ von Georges Enescu bei den Salzburger Festspielen 2019 wurde von der New York Times zu den weltweit besten Inszenierungen des Jahres gezählt.

Grundlage des Theaterschaffens von Achim Freyer ist sein bildkünstlerisches Werk. „Was ich entdeckte, habe ich in der Malerei entdeckt.“ Im Windschatten seines Weltruhms als Theatermann ist bis heute weniger bekannt, dass Achim Freyer auch als bildender Künstler ein bedeutendes Werk geschaffen hat, an dessen Weiterentwicklung er weiterhin unablässig arbeitet. Freyer war auf der documenta 6 im Jahr 1977 und der documenta 8, 1987 in Kassel vertreten. Zahlreiche Einzelausstellungen im In- und Ausland kommen hinzu.

Achim Freyer, 1934 in Berlin geboren, wurde nach seiner künstlerischen Ausbildung 1954 Meisterschüler bei Bertolt Brecht am Berliner Ensemble. Freyer arbeitete mit den bedeutenden Theater-Regisseuren, Stückeschreibern und Komponisten des Landes zusammen und wurde einer der stilbildenden Bühnenbildner des innovativen DDR-Theaters. Aber sein künstlerischer Freiheitsdrang stieß zunehmend an die Grenzen der Zensurmaßnahmen des Staates. 1972 nutzte Achim Freyer ein Gastspiel seines Theaters in Italien zur Flucht in den Westen; und im Nachhinein gelang es ihm auf abenteuerliche Weise auch seine erste Frau, die Bühnenbildnerin und Malerin Ilona Freyer-Denecke, und seine beiden Töchter in die Bundesrepublik zu holen.

Auch im Westen wurde die außergewöhnliche Kraft der Bildsprache Achim Freyers schnell erkannt. Trotz eines Grundgefühls des Exils konnte er seine Karriere nahtlos fortsetzen und führte zunehmend auch selbst Regie. 1976 wurde er als ordentlicher Professor für Bühnenbild an die Universität der Künste in Berlin berufen. Um auf dem Theater noch freier arbeiten zu können, gründete er 1988 das Freyer-Ensemble mit Schauspielern, Tänzern, Akrobaten, Sängern und Musikern. Das Werk des Bühnenbildners, Theater- Opern- und Filmregisseurs, des Malers, Zeichners und Bildhauers Achim Freyer ist mit zahlreichen Preisen geehrt worden. Er ist Mitglied der Akademien der Künste in Berlin, Dresden, Leipzig und München, sowie der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste in Bensheim.

Der Lebensmittelpunkt dieses weltweit gefeierten Künstlers liegt in Berlin-Lichterfelde. Vor über 40 Jahren hat Achim Freyer hier mit Unterstützung einer Bürgerinitiative eine alte Villa vor dem bereits verordneten Abriss bewahrt. Das 1893 erbaute Haus, das heute unter Denkmalschutz steht, ist seitdem das Zuhause des überall auf der Welt arbeitenden Malers und Regisseurs. Und darüber hinaus seit einigen Jahren einer der außergewöhnlichsten Kunstorte Berlins.

In diesem Haus hat Achim Freyer über drei Etagen den Kunstwerken seiner Sammlung von weit über 2000 Werken Raum gegeben, die er seit Beginn der 1950er Jahre zusammengetragen hat. Diese Sammlung hat Achim Freyer mit der Gründung der ACHIM FREYER STIFTUNG im Jahr 2012 in seinem Wohnhaus, dem KUNSTHAUSES im Kadettenweg 53, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zudem werden in der Galerie des KUNSTHAUSES Wechselausstellungen bedeutender Gegenwartskunst gezeigt.

Weitere Informationen: www.achimfreyer.com

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Migration-Integration Wed, 20 May 2020 13:41:00 +0200
Schutzmasken kaufen und Geflüchtete in Griechenland unterstützen https://www.kirchenkreis-steglitz.de//news-detail/nachricht/schutzmasken-kaufen-und-gefluechtete-in-griechenland-unterstuetzen.html Unterstützung für Naomi Thessaloniki

Ein Ehrenamtsteam, das in engem Kontakt mit der ökumenischen Nähwerkstatt für Geflüchtete Naomi Thessaloniki steht, leitet in Berlin Geflüchtete zum Nähen von Schutzmasken an. Mit dem Erlös von 7 Euro pro Maske wird die Nähwerkstatt in Griechenland unterstützt und die Berliner Näherinnen erhalten eine Aufwandsentschädigung für ihre Arbeit.

Mit einer Mindestabnahmemenge von fünf Masken können Sie diese Aktion unterstützen. Schreiben Sie dazu eine Mail an die Koordinatorin Frau Lübbeke-Bauer e.luebbeke-bauer@t-online.de und nennen Sie Ihre Postadresse und die Anzahl der gewünschten Masken. Sie erhalten die Masken auf dem Postweg zusammen mit der Kontonummer zur Überweisung.

Die Vision von Naomi Thessaloniki

Wir Naomi GesellschafterInnen wollen einen Beitrag leisten zum Frieden unter den Menschen. Flüchtlinge sollen als Menschen willkommen geheißen werden. Wir wollen ihnen auf Augenhöhe begegnen und mit Frauen und Männern sowie Kindern ins Gespräch kommen, Geschichten austauschen und unsere Hoffnungen verbreiten. Kein Mensch soll in der Fremde ohne Versorgung und Auskommen bleiben; kein Mensch soll ohne Freunde und Freundinnen bleiben. Wir nehmen die Not der anderen zur Kenntnis  und stehen ihnen bei, damit sie ihr Leben meistern und zuversichtlich in die Zukunft schauen können. Frauen sollen gefördert werden und es sollen ihnen sichere Räume geboten werden.  Kinder sollen beschützt und gefördert werden, ihre Talente wollen wir entwickeln und ihnen Raum für ihre Entfaltung geben. Unsere kulturellen Verschiedenheiten sind ein Reichtum und verschiedene religiöse Prägungen eine Erweiterung unserer eigenen Welt. Kriege als Ursachen von Flucht und Hunger verurteilen wir.

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Migration-Integration Thu, 14 May 2020 13:19:00 +0200
Österliches Sterben im Mittelmeer https://www.kirchenkreis-steglitz.de//news-detail/nachricht/oesterliches-sterben-im-mittelmeer.html Am Osterwochenende waren mindestens vier überfüllte Schlauchboote mit Flüchtlingen aus Libyen im Mittelmeer mit Ziel Europa unterwegs. Die Küstenwache Frontex hatte sie gesichtet, aber nicht reagiert. Ein Boot sank… Die Menschen eines Bootes wurden zurück nach Libyen gebracht. Andere erreichten ein Rettungsschiff einer NGO, das schon völlig überfüllt war. Ein Boot erreichte Italien – der Hafen geschlossen! In den Medien wurde darüber kaum berichtet, denn Corona beherrscht unsere Nachrichten!

Warum wagen die Menschen eine so riskante Flucht? Weil sie überleben wollen! In Libyen herrscht ein brutaler Bürgerkrieg. Sowohl die UN-Flüchtlingslager als auch die libyschen Internierungslager sind geschlossen. Dort hatte Ärzte ohne Grenzen regelmäßig Zugang. 6.500 Flüchtlinge leben nun schutzlos auf der Straße oder in freien Lagern, wo sie Armut und Folter erleiden. Die grausamen Wunden der Geretteten zeigen das. Die Landesgrenzen sind geschlossen und Schlepper locken mit angeblich kurzen Wegen nach Italien. Man sehe schon die Lichter – tatsächlich sind es die Lichter der Ölplattform vor Libyen!

Auch auf den ägäischen Inseln leben Geflüchtete in großer Not. Völlig überfüllte Lager sind eine Zeitbombe für den Ausbruch von Corona. Alle brauchen Schutz und bessere Lebensbedingungen – nicht nur die 47 in Deutschland aufgenommenen Flüchtlingskinder!

Kann man IRGENDETWAS für diese Flüchtlinge tun?

Ja!  Es gibt verschiedene Möglichkeiten, auch wenn die Lage sehr schwierig ist:

  1. Teilen Sie diese Informationen! Unter https://www.youtube.com/watch?v=LkUDviC2iGI finden Sie einen Bericht von Ärzte ohne Grenzen e.V. und Seawatch e.V. vom 28.4.2020, auf dem ein Teil dieser Ausführungen basiert.

  2. Unterstützen Sie United4Rescue e.V. mit Spenden und setzen Sie sich dafür ein, dass der Kirchenkreis Steglitz auf der nächsten Kreissynode dem Bündnis beitritt. Untited4Rescue hat aus Spenden die Seawatch 4 gekauft , die gerade in einer spanischen Werft einsatzbereit gemacht wird. Das Bündnis will damit die fehlende staatliche Seenotrettung ausgleichen und wendet sich gegen eine Kriminalisierung. „Menschen dürfen nicht ertrinken“ – auch nicht bei Corona!

  3. Unterstützen Sie Initiativen, die die weitere Aufnahme von Geflüchteten fordern. Deutschland hat die stärkste zivilgesellschaftliche Stimme in ganz Europa! Damit wurde bereits die Aufnahme von 47 Kindern aus Griechenland erreicht.


Christiane Kehl

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Migration-Integration Tue, 12 May 2020 10:29:00 +0200
Leitungsstelle in der Kita Hindenburgdamm ab Oktober zu besetzen http://t3://file?uid=122367 Kitas Stellenanzeigen Tue, 21 Apr 2020 18:25:06 +0200 Geländer mit vollgepackten Tüten dran https://www.kirchenkreis-steglitz.de//news-detail/nachricht/gelaender-mit-vollgepackten-tueten-dran.html Gabenzaun in Matthäus

Durch die Corona-Krise sind Menschen ohne Arbeit und Einkommen, Obdachlosen fehlen Spenden und leere Pfandflaschen. Auch die Ausgabestellen von Laib und Seele haben geschlossen, damit sich die Kunden in den Warteschlangen und die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nicht anstecken.

Außerdem müssen jetzt viele ihre Kinder ausschließlich zuhause versorgen, weil sie in geschlossenen Kitas, Schulen, der Arche oder anderen Einrichtungen kein warmes Essen mehr bekommen. Täglich gibt es neue Nachrichten, die die Not mit neuen Beispielen aufzeigt.

Hier nun ein Beispiel, wie man helfen kann: in der Ev. Matthäus-Gemeinde am Rathaus Steglitz (Schloßstraße 44) ist ein neuer „Gabenzaun“ eingerichtet – ein Geländer zur Schlossstraße hin, an dem kleine Tüten mit Obst, belegten Brötchen, einer Süßigkeit oder etwas Rohkost angehängt werden können. Menschen, die Hunger haben und sich selbst nicht (mehr) ausreichend versorgen können, dürfen sich die gespendeten Gaben nehmen. Zwei Schilder weisen darauf hin, dass bitte nur diejenigen sich die Tüten abnehmen sollten, die sie wirklich brauchen.

Wenn Sie sich an dieser Aktion beteiligen wollen, können Sie jederzeit Ihre Spenden in kleinen Plastikbeuteln mit Schlaufen dort festknoten. Der Inhalt sollte direkt zum Verzehr geeignet sein (wie die Pausenboxen für Kita- oder Schulkinder) und nur Lebensmittel enthalten. Bitte packen Sie Brot, Brötchen oder Kekse in Butterbrotpapier oder -tüten ein. 

Die Matthäus-Gemeinde dankt Ihnen allen herzlich für Ihre Unterstützung im Namen der Menschen, die auf diese Weise etwas zu essen bekommen und nicht allein gelassen werden in ihrer Not!

Christiane Kehl

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Meldungen Migration-Integration Wed, 15 Apr 2020 14:10:00 +0200