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Protest und Menschlichkeit - Die Widerstandsgruppe »Onkel Emil«

10.09.2020

Der Historiker Wolfgang Benz liest aus seinem Buch | 23.9. 19.30 Uhr, Johannes

Wolfgang Benz war bis 2011 Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU Berlin und ist anerkannter Vertreter der Vorurteilsforschung. Am Mittwoch, den 23. September 2020 um 19.30 Uhr liest er in der Johannes-Kirche Lichterfelde (Johanneskirchplatz 4, 12205 Berlin) aus seinem Buch über die Widerstandsgruppe »Onkel Emil im Nationalsozialismus«.

1938 beschlossen die Journalistin Ruth Andreas-Friedrich und der Dirigent Leo Borchard, gemeinsam mit Gleichgesinnten Widerstand gegen das NS-Regime zu leisten. Ihre geheime »Clique« existierte in Berlin bis zu Borchards Tod 1945 und wurde später unter dem Namen »Onkel Emil« bekannt. Die Gruppe versorgte politisch Verfolgte und insbesondere untergetauchte Juden mit Lebensmitteln, Quartier und Papieren.

Der Historiker Wolfgang Benz beschreibt vor dem Hintergrund der Judenverfolgung im »Dritten Reich«, welche Möglichkeiten es gab, Verfolgten und Bedrohten zu helfen. Vor allem aber erzählt er die bewegende Geschichte einer kleinen Gruppe von Menschen, die sich unter Lebensgefahr für andere einsetzte.

"Wir können den Hitler nicht leiden"
Rezension über "Protest und Menschlichkeit" von Benedikt Herber auf ZEIT ONLINE