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Mit Herz und Engagement

25.09.2019

Erste kreiskirchliche Pfarrstelle für die Arbeit mit Jugendlichen ab 1. Oktober besetzt

Es hat eine Weile gedauert, aber nun hat es geklappt: Sophie Gündogdu, ordinierte Gemeindepädagogin, übernimmt am 1. Oktober die neu eingerichtete Pfarrstelle für die Arbeit mit Konfirmanden und Jugendlichen im Kirchenkreis Steglitz mit einem Stellenumfang von 75 Prozent. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem die Unterstützung und Vernetzung der Mitarbeitenden in der Arbeit mit Jugendlichen, die Stärkung spiritueller Angebote für Jugendliche sowie die Weiterentwicklung der Konfirmandenarbeit.

Jugendliche begleiten

„Mir liegt die Begleitung von Jugendlichen in ihrem besonderen Lebensabschnitt am Herzen“, sagt die 30-Jährige, "und diese Begleitung lebt von motivierten Mitarbeitenden". Ob Pädagogik, Seelsorge, Theologie, Politik, Kreativität, Musik oder die Nutzung neuer Medien: viele Arbeitsfelder gehörten zu einer ganzheitlichen Arbeit mit Jugendlichen, sagt Sophie Gündogdu. Ihr sei es wichtig, dass Jugendliche spirituell gestärkt werden, um in einer komplexen Welt ihren Stand zu finden.

Neue Ideen ausprobieren

Als Kreisjugendpfarrerin möchte Gündogdu zunächst den Bedarf und die Wünsche aufseiten der Jugendmitarbeitenden und der Pfarrerinnen und Pfarrer klären. Die Beratung, das gemeinsame Ausprobieren neuer Ideen, die Schaffung von Fortbildungsangeboten sieht sie unter anderem als ihre Aufgabe. „Ich freue mich, dass hier etwas Neues beginnt und, dass ich das mitgestalten kann. Dazu gehört auch die Arbeit im Team mit den Kolleginnen und Kollegen in den Regionen“, sagt sie.

Impulse für die Konfirmandenarbeit geben

Die gebürtige Greifswalderin hat ihr Vikariat in der Kirchengemeinde St. Marien-Andreas in Rathenow absolviert. Bereits zuvor war sie mehrere Jahre in der Arbeit mit Konfirmanden und Jugendlichen in Pankow tätig. Während ihres Entsendungsdienstes im Kirchenkreis Nauen-Rathenow hatte sie die Konfirmandenarbeit neu zu konzeptionieren und zu erproben. Ein zweiter Teil der Entsendung führte sie als Vertretung des Kreisjugendpfarrers in den Kirchenkreis Berlin Nord-Ost. Dort konnte sie Erfahrungen in den Themenfeldern Kinder- und Jugendschutz, Ausbildung von Jugendleitern und in der Öffentlichkeitsarbeit sammeln. Auf dem Kirchentag in Dortmund war sie mit anderen für das Projekt Container.Kiez.Kirche im Zentrum Jugend verantwortlich. Sophie Gündogdu ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Die kreiskirchliche Stelle für die Arbeit mit Jugendlichen war bis Ende 2017 mit Hans-Joachim Fentz besetzt. Als Ergebnis der Visitation der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Konfirmanden in den Kirchengemeinden wurde ein neues Konzept für die Stelle erarbeitet. Ein Resultat ist die kreiskirchliche Pfarrstelle, die nun besetzt werden konnte.