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RSSPrint

Altenpflegeheimseelsorge

Foto: Klaus Böse

Alt sein ist eine Kunst

„Ein hörendes Ohr und ein sehendes Auge, die macht beide der Herr“,  so heißt es in den Sprüchen Salomos. Viele Menschen mit hörenden Ohren und sehenden Augen begegnen Pfarrerin Susanne Peters-Streu. Sie ist für die Koordinierung der Seelsorge in Steglitzer Altenpflegeheimen zuständig. Ihr begegnen Menschen, die in den Häusern arbeiten, Menschen die zu Besuch kommen, die sich ehrenamtlich engagieren, die dazu beitragen, dass die Kunst alt zu sein, gelingt.

„Wir verbinden mit Altenpflegeheimen oft Leid und Elend“, sagt Susanne Peters-Streu, „dabei sind Pflegeheime Orte, an denen Leben stattfindet und gestaltet wird“. 3.000 Menschen leben in 30 Steglitzer Altenheimen, ein weiteres ist im Bau. Peters-Streu möchte die Themen rund um Alter, Abschied und Endlichkeit in die kirchliche und gesellschaftliche Öffentlichkeit bringen. Dabei nimmt sie alle Beteiligten in den Blick: die Pflegebedürftigen, die Heimstrukturen, die Pfarrkollegen in den Kirchengemeinden und die Ehrenamtlichen im Bereich der Altenpflegeheime und der Besuchsdienste. So kann sie Bedürfnisse erkennen und geeignete Unterstützungsmöglichkeiten schaffen. Zu ihren Aufgaben gehören auch die Fortbildung von Haupt- und Ehrenamtlichen sowie in eigener seelsorglicher Praxis Besuche, Gespräche und Gottesdienste.

Wer sich im Besuchsdienst eines Altenpflegeheims engagieren möchte, gern mit einer alten Person spazieren geht, vorliest, eine Spielegruppe begleiten möchte, oder eine eigene Idee hat: Pfarrerin Peters-Streu freut sich über Kontaktaufnahme und findet im Gespräch die richtige Einsatzmöglichkeit.

Letzte Änderung am: 22.09.2017