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Konfirmation

Steine mit christlichen Symbolen

Foto: shootingankauf / fotolia.com

RSSPrint

Befestigung des Taufversprechens

Das Wort "Konfirmation" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "Befestigung" oder "Bekräftigung". Mit der Konfirmation bestätigt der Konfirmand oder die Konfirmandin das Taufversprechen, das in der Regel bei der Taufe von den Eltern und Paten stellvertretend gegeben wurde, indem er/sie selbst das Bekenntnis spricht. Er oder Sie nimmt die Taufe also bewusst an und bekennt sich zum christlichen Glauben. Außerdem wird ihnen mit einem selbst gewählten Konfirmationsspruch der Segen zugesprochen.

Mit der Konfirmation erhalten die Konfirmanden u.a. das Recht, am Abendmahl teilzunehmen, selbst Pate zu werden, an kirchlichen Wahlen teilzunehmen oder in kirchliche Ehrenämter gewählt zu werden. Der Konfirmation voraus geht die Konfirmandenzeit, die sich über ein bis zwei Jahre erstreckt. Hier lernen die Konfirmanden das Leben in der christlichen Gemeinschaft kennen und setzen sich mit dem christlichen Glauben auseinander.

Schritte und Voraussetzungen

  1. Die Einladung an der Konfirmandenzeit teilzunehmen, richtet sich an Jugendliche, die zum Zeitpunkt der Konfirmation mindesten 14 Jahre alt, d.h. religionsmündig, sind. Voraussetzung für die Konfirmation ist die Taufe. Wenn Ihr Sohn oder Ihre Tochter noch nicht getauft ist, dann kann er/sie entweder während der Konfirmandenzeit, kurz vor dem Konfirmationstag oder zur Konfirmation selbst getauft werden.

  2. Melden Sie Ihren Sohn oder Ihre Tochter im Gemeindebüro/Küsterei Ihrer Gemeinde zum Konfirmandenunterricht an. Erfragen Sie den Beginn und die Dauer des Unterrichtes. Beachten Sie, dass der Konfirmandenunterricht in den Gemeinden sehr unterschiedlich gehandhabt wird. In der Regel findet er wöchentlich statt, er kann aber auch in Wochenendblöcken zusammengefasst werden. Die regelmäßige Teilnahme an den Gottesdiensten wird vorausgesetzt.


Konfirmandenzeit

Was passiert in einer Kirchengemeinde? Wer ist Jesus Christus? Was spielt Gott für eine Rolle in meinem Leben? Was ist das Kirchenjahr?

All diese und noch viel mehr Fragen werden in der Konfirmandenzeit behandelt. Die Jugendlichen lernen ihre Kirchengemeinde und das Leben in der christlichen Gemeinschaft kennen und erhalten einen Überblick über die wichtigsten Glaubensgrundsätze der Evangelischen Kirche. Sie setzen sich kritisch mit dem christlichen Glauben auseinander und etnwickeln dabei ihren ganz individuellen Standpunkt in religiösen und weltanschaulichen Fragen.

Für die Konfirmandenzeit ist meist der Pfarrer oder die Pfarrerin Ihrer Gemeinde verantwortlich.

Konfirmationsspruch

Ein Konfirmationsspruch ist ein biblischer Vers, der den Konfirmanden bei der Konfirmation zugesprochen wird und sie ein Leben lang begleiten soll. Er gibt Mut und Hoffnung oder regt zum Nachdenken und Handeln an. Die Konfirmanden können ihn selbst auswählen.

Konfirmationsgottesdienst

Der Konfirmationsgottesdienst bildet den Abschluss der Konfirmandenzeit. Er wird von den Pfarrerinnen und Pfarrern und weiteren in der Konfirmandenzeit Mitarbeitenden, wie z.B. den Jugendmitarbeitern, liebevoll vorbereitet. In diesem Festgottesdienst bekennen sich die Jugendlichen öffentlich zum christlichen Glauben und bekommen ihren Konfirmationsspruch und einen Segen zugesprochen. Damit sind sie konfirmiert. Von der Gemeinde erhalten die Konfirmierten eine Konfirmationsurkunde, in der, neben verschiedenen Daten, auch der Konfirmationsspruch zu finden ist.

Wenn Sie Fragen haben: 

Genaueres erfahren Sie in Ihrer zuständigen Gemeinde.

E-Mail: telefondienst(at)kirchenkreis-steglitz.de

Letzte Änderung am: 04.10.2017